ARISTOTELISCHE
Wissenschaft:
* Geschlossenes Weltbild
* Wissenschaft ist dem gemeinen
Mann (z.B. Federzoni) nicht zugänglich
* Die Welt ist, so wie sie
ist, in Ordnung, weil in gottgewollter
Harmonie
* Alles, was es zu erkennen
gibt, ist schon bekannt, das "Buch der Natur" liegt aufgeschlagen vor uns
* Erkenntnis ist also von
Geräten (=Technik) nicht abhängig,
sondern Ergebnis
philosophischer Spekulation (=Deduktion
und Analogie)
* Wissenschaft bedarf der
griechischen oder zumindest der lateinischen Sprache
und ist damit ein Privileg der Gebildeten und Reichen |
GALILEI
und
sein Fernrohr:
* Offenes Weltbild
* Unsere Unwissenheit ist
unendlich, die Welt ist erst noch
zu erkennen
* Dies ist eine Arbeit des
praktischen Menschenverstandes,
der lustvollen
Neugier, somit allen einleuchtend
* Wissenschaft muss auch
dem gemeinen Volk (Frau /Mann:
Fischweiber,
Hafenarbeiter, Handwerker, Bauern) zugänglich sein,
deshalb wird sie in der Sprache des Volkes (italienisch)
verfasst.
* Zu dieser Erkenntnis bedarf
es (auch) technischer Hilfsmittel
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