Bertolt Brecht:
Leben des Galilei (1938/9)
5. Bild

Uneingeschüchtert durch die Pest setzt Galilei seine Forschungen fort.

In der Stadt Florenz wütet die Pest, doch Galilei weigert sich die Stadt zu verlassen, obwohl er dadurch andere 
(Andrea und seine Haushälerin) in Gefahr bringt. 

PERSONENPROFIL: 
Galilei als Forscher und Genießer 
? Wie sieht das herkömmliche Bild des Wissenschaftlers aus? 
==> ?? Nüchtern, asketisch, zerstreut, leidenschaftslos ?? <==
? Entspricht Galilei diesem Bild?

FORSCHER
Unstillbarer Erkenntnisdrang bis zur Rücksichtslosigkeit
Sklave seiner Wissbegier
Streben nach Wahrheit
Weltfremdheit, politische Blindheit
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Rücksichtslosigkeit gegenüber seiner Tochter, Andrea 
und Frau Sarti
Glaube an die Vernunft, aber fragwürdiges Wissen-
schaftsethos
GENUSSMENSCH 
Abhängig von leiblichen Genüssen
Skrupellosigkeit und Opportunismus (!?)
Streben nach Lebensgenuss

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Denken als Lust,
Belege aus Szene 1 und 5: 
Galilei denkt beim Baden, Milch als Lebenselixier