Im Februar 1776 schrieb Goethe vom "Ettersberg" aus einen Brief an Frau
von Stein und fügte diesem das folgende Gedicht bei:
Wanderers
Nachtlied
Der du von dem Himmel bist, Alle Freud (Alles Leid) und Schmerzen stillest, Den, der doppelt elend ist, Doppelt mit Erquickung füllest; Ach,ich bin des Treibens müde! Was soll all die Qual (der Schmerz) und Lust? Süßer Friede, Komm,ach komm in meine Brust!
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Vier Jahre später, am Abend des 6. September 1780, entstand auf dem "Kickelhahn" ein ähnliches Gedicht, dem Goethe auch den gleichen Namen
gab.
Er schrieb es an die Holzwand einer Jagdhütte:
Wanderers
Nachtlied (Ein Gleiches)
Über allen Gipfeln Ist Ruh, In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde, Warte nur, balde Ruhest du auch.
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