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Lyrik

Heinrich Heine

Berg und Burgen [Nutzungshinweis]
 
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Interpretation [1 Seite]
H. Heine
Berg und Burgen schau'n herunter
 
Berg' und Burgen schaun herunter
in den spiegelhellen Rhein,
und mein Schiffchen segelt munter,
rings umglänzt von Sonnenschein.

Ruhig seh' ich zu dem Spiele
goldner Wellen, kraus bewegt;
still erwachen die Gefühle,
die ich tief im Busen hegt'.

Freundlich grüßend und verheißend
lockt hinab des Stromes Pracht;
doch ich kenn ihn, oben gleißend'
birgt sein Innres Tod und Nacht.

Oben Lust, im Busen Tücken,
Strom, du bist der Liebsten Bild!
Die kann auch so freundlich nicken,
lächelt auch so fromm und mild.

[Siehe auch: Loreley]

 
 
 
 
 
 
 
 

 

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Hintergrundgrafik: Heinrich Heine [Wikipedia] - Gemeinfreiheit - public domain
Bildunterschrift: "So sah ich aus heute Morgen, den 6ten April 1829

© H. Kerber 1994 | 1996 | 2008



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