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Lyrik

Heinrich Heine

Wahrhaftig [Nutzungshinweis]
 
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Interpretation [Seiten]
H. Heine
Wahrhaftig
 
Wenn der Frühling kommt mit dem Sonnenschein,
Dann knospen und blühen die Blümlein auf;
Wenn der Mond beginnt seinen Strahlenlauf,
Dann schwimmen die Sternlein hintendrein;
Wenn der Sänger zwei süße Äuglein sieht,
Dann quellen ihm Lieder aus tiefem Gemüt;
-Doch Lieder und Sterne und Blümelein,
Und Äuglein und Mondglanz und Sonnenschein,
Wie sehr das Zeug auch gefällt,
So macht's doch noch lang keine Welt.

J. von Eichendorff
Frische Fahrt

Laue Luft kommt blau geflossen,
Frühling, Frühling soll es sein!
Waldwärts Hörnerklang geschossen,
Mut´ger Augen lichter Schein,
Und das Wirren bunt und bunter
Wird ein magisch wilder Fluss,
In die schöne Welt hinunter
Lockt dich dieses Stromes Gruß.

Und ich mag mich nicht bewahren!
Weit von Euch treibt mich der Wind,
Auf dem Strome will ich fahren,
Von dem Glanze selig blind!
Tausend Stimmen lockend schlagen,
Hoch Aurora flammend weht,
Fahre zu! Ich mag nicht fragen,
Wo die Fahrt zu Ende geht!
[Eichendorff ohne Interpretation]

 
 
 
 
 
 
 
 

 

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Hintergrundgrafik: Heinrich Heine [Wikipedia] - Gemeinfreiheit - public domain
Bildunterschrift: "So sah ich aus heute Morgen, den 6ten April 1829

© H. Kerber 1994 | 1996 | 2008



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