Bertolt Brecht: „Was
mein liebestes Buch ist? Sie werden lachen, die Bibel!“
=//=> Brecht ist Kommunist und Atheist.
| Biblische Quelle | Bertolt Brecht | |
| ZEIT | Königsgzeit Salomos (ca. 940 v. Chr.) | Dreißigjähriger Krieg (1635: Eroberung Augsburgs durch die Protestanten) |
| ORT | Jerusalem, die Hauptstadt Israels | Augsburg [Großaitingen, Mehring] |
| PERSONEN
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Zwei
Dirnen am Hof:
gleicher sozialer Rang, dem königlichen Hofgesinde zugehörig =>Unerkennbar, auf wessen
Seite die Sympathie des Erzählers liegt
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Zwei
Frauen:
Frau Zingli: Wohlhabend, der besitzenden Klasse zugehörig Anna: Arm, besitzlos, der dienenden Klasse zugehörig Frau Zingli wird als habgierig, lieblos, selbstsüchtig, unmütterlich, verantwortungslos, geziert dargestellt. Anna wird dargestellt als aufopferungsbereit, liebevoll, verantwortungsbewusst, mütterlich, natürlich dargestellt. => Sympathie, Parteinahme für die Magd Richter Dollinger: Volkstümlicher Richter in Augsburg (s. Anekdoten und Moritaten des Volkes), grobschlächtige Äußerungen über reale Lebenspraxis (Bauern, Stadtrat), lebenspraktische Klugheit, Bauerschläue, Verschmitztheit |
| HANDLUNG
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Kurze Szene vor dem König
mit fast auschließlich Dialogen
. |
Mehrere Jahre in epischer Breite dargestellt: Zur Darstellung des Verhaltens der unterschiedlichen MütterZur erzählerischen Begründung des richterlichen Urteilskaum direkte Rede, mehrmals indirekte Rede |
| DAS URTEIL
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Die biologische Mutter ist
auch die mütterliche, die fürsorgendeDurch die Schwertprobe wird
sie ermittelt
Das Wohl des Kindes (in Zukunft) wird nicht bedacht . |
Die nicht biologische Mutter
ist die rechte (4x), die echte, die fürsorgliche Mutter
=> unterschiedliche soziale Stände Die dem Gesetz widersprechende Lösung muss durch den Handlungszusmmenhang begründet werden und wird durch die Kreidekreisprobe erwiesen, Das Wohl des Kindes wird mitberücksichtig |