Bertolt Brecht
Der Augsburger Kreidekreis
Die beiden gegensätzlichen Mütter und Dollingers Urteil
ANNA
Besitzlos, dienend
FRAU ZINGLI
Besitzend, herrschend
1.Teil: Anna nimmt das Kind an sich (mütterl.Instinkt)
2.Teil: Anna sorgt sich um das Kind (leibliche und 
           geistige Entwicklung)
Frau Zingli verleugnet das KindAussparung: 
a) Bleibt dem Leser fremd und fern
b) Äußeres Zeichen für ihr fehlendes mütterliches Gefühl 
   zum Kind
. DOLLINGER .
3.Teil:· Sorge um das Kind: 
„Sie redete, als ob sie zugleich 
horchte"
· Läßt Frau Zingli aus dem Spiel
· Verzichtet in selbstloser Liebe 
   um der Rettung des Kindes 
   willen

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Volksrichter

· Gespielte Unsicherheit
· Ratlosigkeit

.

· Unnatürliches Verhalten:
  "kommt vorgerauscht"
· Spricht schlecht über Anna
· Verstrickt sich in Widersprüche
· Unterstellt Anna eine Denkwei-
  se,die sie selber hat

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Betonung des natürlichen mütter-
lichen Verhaltens
KREIDEKREIS
Betonung des unnatürlichen ge-
zierten Verhaltens
URTEILS-
BESTÄTIGUNG

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