| 1.Dialektische
Ironie
a)
Wir erfahren, "wie frisch und unverdrossen er den Schierlingsbecher leerte,
die ihm die Obrigkeit für die seinen Mitbürgern geleisteten Dienste
am Ende reichen ließ".
Weiter
heißt es: Er habe bei Delion mitgekämpft "und zwar bei den leichtbewaffneten
Fußtruppen, da er weder seinem Ansehen nach, er war Schuster, noch
seinem Einkommen nach, er war Philosoph, zu den vornehmen und teureren
Waffengattungen eingezogen wurde."
b)
Ironiosche Gegensatzpaare: (S.75)
Schierlingsbecher
- Verdienste Ansehen - Schuster Einkommen - Philosoph
Antithetische
Sprachwendungen:
"die
Profite der großen Waffenschmiede aus kleinen Schilden"(76)
"junger
vornehmer Mann" - "der junge Laffe" (76)
"...Schilden
ausweichen konnte" -" ...Ihn aufzufangen"(76)
"
'Brüllt', sagte er leise, 'brüllt' "
"die
Treppen hinaufhinken, um den Lorbeerkranz in Empfang zu nehmen"
"Schilde
für dicke Leute zu klein" - "breite Leute" (76)
c)
Aufspaltung und Zusammenfassung der wörtlichen und übertragenen
Bedeutung eines Wortes:
Krieg:
= "blutiges Geschäft" (75)
==>>
Leiden und Tun der unteren Soldaten und die Geldverdienerei der oberen
Geschäftsleute sind in diesem Ausdruck vereint und zugleich in scharfen
Gegensatz zueinander gesetzt.
Sokrates
Waffe = Schlachtmesser(77)
==>>
Waffe, die der Soldat im Krieg in der Schlacht benutzt, womit er aber gleichzeitig
Menschen schlachtet, also der Kampf als Schlächterei entlarvt wird.
==>>
V - Effekt, s. Klett, Grundwissen Literatur |