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Im Alten Testament heißt dieser Hochgott „Eloha“, meist in der Pluralform vorkommend „Elohim“ = „der Gott, der alle Eigenschaften anderer Götter auf sich vereinigt“. Er steckt auch im Namen des Volkes Israel. Als Jakob nämlich am Jabbok nachts mit einem lokalen Flussgeist zu ringen hat und davon eine Hüftgelenkverkrümmung übrig behält (ätiologische Sage), bekommt er den Namen. „Isch raa elohim“ = „Mann, der mit Elohim gekämpft hat“ = „Is-ra-el“. Seit Moses in der Steppe beim brennenden Dornbusch eine „Audiovision“ erfuhr, wird aber ein neuer Name geläufig: „Ich bin, der ich für euch da sein werde“, Jahwe (Jehowa [ sowohl im Hebräischen als auch im Arabischen werden die vokale nicht geschrieben, so dass sich unterschiedliche Lesarten ergeben können] ). Dies war nun allerdings eine Botschaft, mit der Mohammeds Zeitgenossen in Mekka nichts anfangen konnten. Sie machten gute Geschäfte mit den vielen Göttern am Religionszentrum Mekka. Sie verachteten den „selbst ernannten Propheten“ und blieben bei ihren Lokalgöttern. Hätte Mohammed nicht den Schutz seiner Sippe, vor allem seines vermögenden Onkels, gehabt und wäre er nicht als zwanzig Jahre jüngerer Gatte der reichen Kaufmannswitwe Hadidscha geschäftlich so erfolgreich gewesen, die Mekkaner hätten ihn wohl nicht am Leben gelassen. Erst als Mohammed im Jahre 622, zehn Jahre vor seinem Tod, mit wenigen Gefolgsleuten nach Yathrib (später Medina = „Stadt des Propheten“) auswanderte, fand er Gehör. Immer mehr Araber bekehrten sich zu illah. Allerdings ging das auch nicht ohne Gewalt ab. Die seit langem in Medina neben den Arabern ansässigen Juden sperrten sich gegen Mohammeds neue Lehre. Um sich durchzusetzen ließ er sechshundert von ihnen, eine ganze Sippe, umbringen. Auch in Mekka konnte er sich erst durchsetzen, nachdem er in verschiedenen Kämpfen gegen die Stadt Sieger geblieben war. Sein Feldherr eroberte dann große Teile der arabischen Halbinsel. (s. auch Arabien Mohammed.doc) © H. Kerber 2001 | 2005 | 2009 Allah_Jahwe. doc
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