| Auslösendes
Moment der Bauernaufstände war zum einen die Reformation, zum
anderen zunehmende rechtliche, politische und soziale Repressionen seitens
der Landesherren gegen die Bauern.
Die Kämpfe zwischen den Bauern und Adel brachen 1524 in der Landgrafschaft Stühlingen (im südlichen Schwarzwald) aus und breiteten sich rasch auf ganz Süddeutschland außer Bayern aus, griffen nach Tirol und in die Steiermark, nach Franken und Thüringen über. Im Februar 1525 formulierten die schwäbischen Bauern ihre Forderungen in den zwölf Artikeln, die dann zum Manifest des ganzen Bauernaufstands wurden. Die Forderungen waren u. a.
Ähnlich verlief der Bauernkrieg in den anderen Regionen: Nach Anfangserfolgen, z. B. der Einnahme und Zerstörung von Burgen und Klöstern, wurden die Aufstände überall im Lauf des Jahres 1525 von Fürsten, Rittern, Landsknechten und vor allem auch vom Schwäbischen Bund niedergeworfen; nur in Österreich dauerte der Bauernkrieg noch bis zum folgenden Jahr an. [Bearbeitet
nach: Microsoft Encarta 97
|
|
|
|