1510 erhielt er einen Lehrstuhl für Theologie in Ingolstadt, den er 30 Jahre lang behielt. 1519 forderte der Luther-Vertraute Karlstadt Eck zu einer öffentlichen Disputation heraus. Das Wortgefecht fand im Juni und Juli in Leipzig statt und wird daher Leipziger Disputation genannt. Themen waren u. a.
Durch geschicktes Taktieren konnte Eck Luther zu Urteilen über die auf dem Konstanzer Konzil 1415 verworfenen Sätze von Jan Hus provozieren, so dass Luther wegen Häresie (Ketzerei) angeklagt werden konnte. 1526 beim Religionsgespräch zu Baden, 1530 am Augsburger Reichstag sowie 1540 und 1541 bei Religionsgesprächen in Worms und in Regensburg. Die Grundzüge seiner Lehre fasste Eck in seinem Enchiridion Locorum Communium adversus Lutheranos ( Handbüchlein der Gemeinplätze gegen die Lutheraner, 1525) zusammen. [Bearbeitet
nach: Microsoft Encarta 97
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