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hielt sich Luther in Eisenach auf.
Zwei Aufenthalte waren besonders prägend: die Schulzeit in Eisenach und der Aufenthalt auf der Wartburg. 1498 kam Luther nach Eisenach. Er muss zu dieser Stadt eine besondere Beziehung gehabt haben. Eisenach nannte er "seine liebe Stadt". Er besuchte die Lateinschule St. Georg; dort sind besonders wohl Luthers Kenntnisse der lateinischen Sprache durch Auswendiglernen, aber auch seine Bibelkenntnisse gefestigt worden. Wie damals oft üblich, mussten die Lateinschüler zu ihrem Lebensunterhalt beitragen. Als "Partekenhengst", also als Kurrendesänger, erbat er in den Straßen und Gassen der Stadt Brot. Besondere Unterstützung erhielt Luther durch die Familie Cotta, in deren Haus - dem heutigen Lutherhaus - er Aufnahme gefunden hatte. Bis 1501 blieb er als Lateinschüler in Eisenach. |
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