Wichtige Ereignisse rund um die Veste Coburg
1056  Die polnische Königin Richeza, Tochter Kaiser Ottos II., übereignet ihre Saalfelder und Coburger Güter ihrem Bruder, dem Erzbischof Hermann von Köln
1075 Auf dem Coberg wird eine Peter-und-Paul-Kirche urkundlich erwähnt. 
1126 In einer Bulle des Papstes Honorius II. ist von einem "mons coburg" die Rede. 
1225 Erstmals taucht in der Übersetzung einer Urkunde die Bezeichnung "sloss" in Zusammenhang mit Coburg auf. 
1248  Der letzte Meranier mit coburgischem Landbesitz wird ermordet. Ihm folgen die hochfreien Grafen von Henneberg
1353 Die Veste fällt im Erbgang an den Markgrafen Friedrich den Strengen von Meißen (1332-1381) aus dem Hause Wettin. 
1387  Die Veste wird unter anderem durch Apel Fuchs, Anton von Bibra und durch die Schaumburger erfolglos belagert. 
1395 Erneut wird die Veste ohne Erfolg durch die gleiche Koalition wie 1387 zusammen mit dem Bischof von Würzburg belagert. 
1430 Unter dem Eindruck der Hussitenkriege erfolgt Ausbau und Verstärkung der Veste. 
1485 Gemeinsam mit den thüringischen Besitzungen geht die Veste Coburg in den Besitz der ernestinischen Linie, der durch Erbteilung nun in zwei Hauptzweige (ernestinischer und albertinischer) gespaltenen Wettiner über. 
Um 1500, 
1508 - 1509 
Lucas Cranach d. Ä., seit 1505 Hofmaler des sächsischen Kurfürsten Friedrich des Weisen, weilt mehrfach auf der Veste und fertigt diverse Graphiken und Malereien an. 
Ab ca. 1530  Mit der Verlegung der Herzogsresidenz in die Ehrenburg (1547) erfolgt der Umbau der multifunktionalen Burg spätmittelalterlichen Gepräges zur Festung. 
1530 Während der Zeit des Augsburger Reichstags hält sich Martin Luther, der damals unter päpstlichem Bann und in Reichsacht stand, im Schutz der Veste auf (13. April bis 5. Oktober). 
1546 - 1547  Schmalkaldischer Krieg.
Ab 1604  Unter Herzog Johann Casimir werden neue Bestandsinventare an Waffen, Gerät und Räumlichkeiten erstellt, neue Geschütze in Nürnberg gekauft sowie die Festungswerke nach modernsten fortifikatorischen Gesichtspunkten verstärkt. 
1618 - 1648  Dreißigjähriger Krieg.
1632  Auch die Belagerung der Veste Coburg durch kaiserliche und bayerische Truppen unter Wallenstein bleibt erfolglos. Festungskommandant ist der schwedische Obrist Taupadel. Die Angreifer benutzen unter anderem Mörsergranaten, und die Verteidiger wehren sich mit Handgranaten. 
ca. 1700  Der fortifikatorische Ausbau der Veste Coburg endet.
1782 - 1860  Das Hohe Haus (Zeughaus) wird als Gefängnis genutzt.
1802 Die Festungskanonen (ca. 27.000 kg Metallgewicht) werden nach Nürnberg verkauft. 
1838 - 1860  Die inzwischen recht verfallene Veste wird zur Schaffung von Wohn- und Museumsräumen unter Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha (1784-1844) wiederhergestellt. Für die Umgestaltung der Veste im neugotischen Stil wird der Nürnberger Architekt Heideloff engagiert. 
1906 - 1924  Durch den Burgenfachmann und Architekten Bodo Ebhardt wird die Veste erneut umgebaut und restauriert. 
1945  Im Zweiten Weltkrieg erleidet die Veste schwere Bau- und Sachschäden durch Artilleriebeschuß. 
ab 1946  Es werden Instandsetzungs-, Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten unter der Leitung der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen durchgeführt.
Die Veste Coburg
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